Logoleiste KennArt und NABU Naturschutzstation Münsterland und Forschungsmuseum Koenig und leben.natur.vielfalt das Bundesprogramm KennArt NABU Naturschutzstation Münsterland Forschungsmuseum Koenig leben.natur.vielfalt das Bundesprogramm

KennArt: Kurse

Gräserkurse

Mittleres Zittergras (Foto: Thomas Hövelmann)

(Foto: Thomas Hövelmann)

Nicht nur im Grünland, auch in Wäldern oder Hochmooren dienen Gräser als Zeigerarten und geben Auskunft über die Bodenbeschaffenheit und ihren Lebensraum. Gräser sind darüber hinaus Lebensgrundlage einer Vielzahl an Insekten. Für die Raupen der Schmetterlinge sind sie wichtige Futterpflanze. Auch Grashüpfer ernähren sich von Gräsern.

In den Grund- und Aufbaukursen lernen die Teilnehmenden die häufigsten Süßgräser, Sauergräser und Binsen kennen. Die mehrtägigen Kurse umfassen jeweils rund 60 Stunden und können unabhängig voneinander besucht werden.

Mooskurse

Büscheliges Hinterzahnmoos

(Foto: Anna Piasecka)

Moose sind von großer Bedeutung für unser Ökosystem: Sie sind Kohlenstoffsenke, Wasserspeicher und Lebensraum für eine Vielzahl an Kleinstlebewesen zugleich. Das Vorkommen bestimmter Moosarten als Bioindikatoren gibt Rückschlüsse auf ihre Umgebung und die vorherrschenden Umweltbedingungen.

In den Grund-, Aufbau- und Vertiefungskursen lernen die Teilnehmenden die häufigsten Laub-, Leber- und Hornmoose kennen. Die mehrtägigen Kurse umfassen jeweils rund 60 Stunden und können unabhängig voneinander besucht werden.

Libellenkurse

Kleine Mosaikjungfer (Foto: Jochen Rodenkirchen)

(Foto: Jochen Rodenkirchen)

Libellen führen ein Leben zwischen Wasser und Land. Während sie sich in Still- und Fließgewässern fortpflanzen und entwickeln, führen sie später ein Leben an Land. In Deutschland wurden bisher 81 Libellenarten nachgewiesen, etwa die Hälfte davon steht auf der Roten Liste.

In den Kursen lernen die Teilnehmenden die häufigsten Groß- und Kleinlibellen Deutschlands sowie ihre Ökologie und Morphologie kennen. Die mehrtägigen Kurse umfassen jeweils rund 60 Stunden und können unabhängig voneinander besucht werden.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Hautflüglerkurse

Heide-Blattschneiderbiene (Foto: Christoph Scherber)

(Foto: Tobias Salden)

Hautflügler sind eine vielfältige und ökonomisch bedeutende Insektengruppe. Zu ihnen gehören die größte Gruppe der Insecta, die Erzwespen, und auch die kleinsten flugfähigen Insekten, die Zwergwespen. Neben medizinisch und ökologisch relevanten Taxa wie Bienen, Wespen und Ameisen umfasst die Gruppe auch Forstschädlinge (einige Pflanzenwespen).

In den Grundkursen lernen die Teilnehmenden einige der häufigsten und relevantesten Familien der Hautflügler Deutschlands kennen. Der Kurs umfasst neben der Morphologie und Bestimmung einiger Beispielarten auch die Ökologie und Lebensweise der Hautflügler. Die Aufbau- und Vertiefungskurse fokussieren sich auf die häufigsten Wildbienen in Deutschland sowie ihre Ökologie und Morphologie. Die mehrtägigen Kurse umfassen jeweils rund 60 Stunden und können unabhängig voneinander besucht werden.

Käferkurse

Goldglänzender Laufkäfer (Foto: Christoph Scherber)

(Foto: Christoph Scherber)

Käfer sind die artenreichste Ordnung der Insekten. Alleine in Deutschland gibt es über 7000 Käferarten. Sie umfassen eine Vielzahl verschiedener Formen und Lebensweisen. So findet man zum Beispiel neben reinen Pflanzenfressern, wie den Blattkäfern auch einige Vertreter mit räuberischer Lebensweise, z.B. einige Laufkäfer.

Im Grundkurs lernen die Teilnehmenden die häufigsten und relevantesten Familien der Käfer Deutschlands kennen. Der Kurs umfasst neben der Morphologie und Bestimmung einiger Beispielarten auch die Ökologie und Lebensweise der Käfer. Die Aufbau- und Vertiefungskurse fokussieren sich auf mulmbewohnenden Käferarten in Deutschland sowie ihre Ökologie und Morphologie. Die mehrtägigen Kurse umfassen jeweils rund 60 Stunden und können unabhängig voneinander besucht werden.

Gefördert durch:

logoleiste Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Bundesamt für Naturschutz